Erziehung

Tipps zum Umgang mit Social Media für Eltern und Großeltern

Die Sozialen Medien erfreuen sich bei Kindern und Jugendlichen großer Beliebtheit, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, Videos und Fotos auszutauschen oder Altersgenossen mit ähnlichen Interessen kennenzulernen. Die Nutzung von Social Media birgt aber auch Gefahren. Dieser Beitrag erklärt, was Eltern und Großeltern tun können, um sicherzustellen, dass die Erfahrungen von Kindern und Enkelkindern positiv und unterhaltsam sind.

Warum sind Social Media für Kinder und Jugendliche so attraktiv?

Instagram, Facebook, WhatsApp und Co. decken wichtige Bedürfnisse junger Menschen ab: Freundschaften pflegen, sich über Themen oder Ereignisse austauschen, andere an seinem Leben teilhaben lassen, Feedback und Bestätigung einholen oder sich Informationen besorgen. Neben Social Media sind Online Shopping und beliebte Apps allgegenwärtig. Da schon die Jüngsten mit Smartphones ausgestattet sind, erfolgt die Auseinandersetzung mit sozialen Netzwerken immer früher.

Aktuell im Trend liegende Social Media wie TikTok oder Snapchat sind für viele Erwachsene unbekanntes Terrain. Deshalb erklärt dieser Social Media Guide für Eltern und Großeltern, worum es bei beliebten Apps geht, welche Empfehlungen es hinsichtlich der täglichen Nutzung gibt und wie man den im Netz lauernden Gefahren vorbeugen kann.

Beliebte soziale Netzwerke

Zwar sind Facebook und Twitter den meisten Eltern schon bekannt, mittlerweile erfreuen sich aber andere Plattformen hoher Beliebtheit:

  • Instagram

Fotobeiträge und Videos stehen bei dieser kostenlosen App im Fokus, die in den letzten Jahren zu einem Favoriten bei Kindern und Jugendlichen avanciert ist. Fotos und kurze Videosequenzen können rasch und attraktiv bearbeitet werden, weshalb Instagram vorrangig zur Selbstdarstellung oder zum Folgen von Stars und anderen Vorbildern genutzt wird.

  • Snapchat

Das Besondere an dieser App zum Versenden von Bildern und Videonachrichten ist, dass Beiträge hier nicht dauerhaft verfügbar sind, sondern nach einer gewissen Zeit automatisch gelöscht werden. Sie können jedoch wieder auffindbar gemacht werden. Die Funktion Snap Map zeigt den aktuellen Standort, weshalb der Datenschutz bei Snapchat öfters kritisiert wird. Die Standortübermittlung kann jedoch ausgeschaltet werden.

  • TikTok

Auf der Videoplattform werden kurze Tanz- und Playbackvideos erstellt und geteilt. Nutzer können über die Einstellungen entscheiden, ob diese von der gesamten Community oder nur von Freunden angeschaut werden können. Neben Likes und Kommentaren sind hier auch „Geschenke“ in Form von Coins möglich, die über In-App-Kauf erworben werden können. Hier besteht die Gefahr einer Kostenfalle.

Risken von Social Media

Die Nutzung von Social Media bringt folgende Gefahren mit sich:

  • Datensammlung und -verwertung
  • Verlust der Privatsphäre
  • Cyber-Mobbing
  • Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten
  • Daten, die einmal im Netz sind, können nicht so einfach gelöscht werden

Für Eltern und Großeltern ist es deshalb wichtig, sich über die aktuell beliebten Social Media Plattformen zu informieren und mit den Kindern und Jugendlichen darüber im Gespräch zu bleiben. Empfehlenswert ist, Privatsphäre-Einstellungen gemeinsam durchzugehen und Regeln für das Teilen von Informationen festzulegen.

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