Finanzen

Spartipps für Familien: Diese Möglichkeiten gibt es

Neue Schulbücher für die Kinder, viele Lebensmittel und ein Urlaub am Meer. Ein Haushalt mit vielen Personen geht ziemlich ins Geld. Damit am Ende des Monats einiges mehr an Geld auf dem Konto ist, gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

Wofür wird Geld ausgegeben?

Wer herausfinden will, wie er am besten Geld spart, muss zunächst herausfinden, wie viel Geld ausgegeben wird. Am einfachsten ist das mit einer übersichtlichen Liste. Ein Haushaltsbuch für einen Monate, zumindest aber für eine Woche, kann dabei helfen eine gute Übersicht zu bekommen. Dabei sollten auch nicht die Ausgaben vergessen werden, die einmal im Quartal oder einmal im Jahr anfallen. Wer kein Haushaltsbuch im klassischen Sinne führen will, kann sich auch einer App wie etwa Finanzguru bedienen. Dort werden die Verträge und Ausgaben übersichtlich aufgelistet.

Das Sparpotential ausfindig machen

Nachdem klar ist, wofür das Geld ausgegeben wird, ist es Zeit für den roten Stift. Markiert werden sollten alle Ausgaben, die eventuell reduziert werden können. Dabei helfen etwa die Fragen wie: Welche Ausgaben sind sehr hoch? Worauf könnte ich gut verzichten? Gibt es Angebote in ähnlicher Qualität für weniger Geld?

Fixkosten reduzieren

Dazu hilft ein Blick auf die geführte Liste. Es lohnt sich, alle überflüssigen Verträge zu kündigen, denn das macht sich auf dem Konto spürbar bemerkbar. Wenn nicht klar ist, an wen die Kündigung gesendet werden muss, hilft es, die Schlagworte „Firmenname + Kündigung“ zu googeln. Auf Vergleichsportalen kann dann nach Alternativen gesucht werden. Ein Wechsel ist oft schon mit wenig Aufwand und wenigen Klicks möglich. Da kann der Wechsel des Strom- und Gasanbieters schon einmal 300 oder 400 Euro weniger Kosten bedeuten.

Schulden angehen

Es gibt überzogene Kosten oder sogar Schulden? Mit der Ausnahme von Immobilienkrediten sollten diese schnellstmöglich beglichen werden, um in der Zukunft nicht im Weg zu stehen. Zu Nutzen machen kann man sich günstige Umfinanzierungen. Das sogenannte Schneeballsystem unterstützt hier. Dabei werden die Verbindlichkeiten sortiert nach der Höhe und nach und nach beginnend bei der kleinsten Summe beglichen. Das hat vor allem aus psychologischer Sicht einige Vorteile, da schnell Erfolge erzielt werden.

Konsumverhalten ändern

Das eigene Konsumverhalten analysieren. Daran kommt wohl niemand vorbei. Dabei helfen einige Fragen vor der Anschaffung von neuen Gegenständen besonders gut: Kann ich mir diesen Kauf leisten? Habe ich ausreichend Platz für dieses Produkt? Kann ich auch ohne den Gegenstand leben? Wie bin ich auf das Produkt gestoßen? Wie fühle ich mich während des Kaufs? Wie ist der emotionale Zustand? Mit Fragen wie diesen kann die Ursache des eigenen Konsumverhaltens gut verstanden werden.

Im Alltag sparen

Die EC Karte ist unglaublich praktisch, aber sie ist auch ein Geldfresser. Eingekauft werden sollte daher immer mit Bargeld. Wer immer nur einkauft, wenn er Scheine im Geldbeutel hat, gerät nicht so sehr in die Versuchung von Spontankäufen. Ein festes Haushaltsbudget ist zudem eine große Unterstützung. Dieses Budget wird dann durch vier geteilt und in vier Briefumschläge gepackt. So gibt es für jede Woche eine bestimmte Summe für Ausgaben. Finger weg vom spontanen Einkaufen im Supermarkt. Ein Wochenspeiseplan hilft dabei, gezielt Produkte im Discounter einzukaufen und sich nicht von spontanen Gefühlen leiten zu lassen.

Coupons, Gutscheinbücher und Rabattkarten sind zudem Möglichkeiten, bares Geld beim Einkauf zu sparen. Gespart werden kann auch bei den Getränken. Wir haben den großen Luxus, dass unser Leitungswasser vollkommen unbedenklich ist. Der Konsum von Wasser aus der Leitung ist umweltfreundlich, gesund und natürlich günstig.

Vermögen aufbauen

Wenn das mit dem Sparen schon einmal gut funktioniert, sollte es an den Vermögensaufbau gehen. Dabei hilft es, nur auf sich selbst zu vertrauen. Vermögensberater, Bankangestellte und andere Menschen sind an eurem Geld interessiert, denn sie verdienen an Provisionen. Mehr Sinn macht es dabei, zunächst einmal 1000 Euro für absolute Notfallsituationen auf einem Konto zu parken. Dieses Konto sollte dann nicht angerührt werden. Vielleicht gibt es ab und zu die Möglichkeit ein paar Euro auf das Konto zu schleusen. Auch wenn das am Ende nur 20 oder 30 Euro sind, macht das über einige Jahre gesehen ziemlich viel aus. Am Ende kann, das einen schönen Familienurlaub bedeutet.

Die 1000 Euro Notfallreserve sollte dabei aber stets auf dem Konto bleiben. Eine kaputte Waschmaschine, eine Strafe oder andere nicht vorhersehbare Dinge können schneller eintreten, als einem lieb ist.

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