Alltag

Glutenfrei backen: Das muss beachtet werden

Viele Menschen fühlen sich wie erschlagen, wenn die Diagnose Glutenintoleranz im Raum steht. Denn das bedeutet, dass Produkte aus Weizenmehl und vielen weiteren Getreidesorten ab sofort tabu sind.

Doch mit ein bisschen Wissen und Kreativität kann der Speiseplan dennoch abwechslungsreich bleiben. Inzwischen gibt es viele glutenfreie Ersatzprodukte, und einige Bäckereien haben sich auf Brot ohne Gluten und weitere gesunde Leckereien spezialisiert.

Selbst backen trotz Glutenunverträglichkeit?

Gerade zur Weihnachtszeit gehört bei vielen das Backen zum Programm. Leckere Plätzchen, Stollen und winterliche Kuchen mit Äpfeln und Zimt gehören zum Fest wie die Weihnachtsgans und der geschmückte Baum. Auch das ist mit einer Glutenunverträglichkeit möglich. Statt herkömmlichem Weizenmehl muss nur auf glutenfreie Mehlsorten ausgewichen werden. Besonders bewährt haben sich hier Mandelmehl, Mehl aus Pseudogetreide wie Buchweizen oder Amaranth sowie Reismehl.

Was muss beim Backen beachtet werden?

Wichtig ist, zu bedenken, dass das als Ersatz gewählte Mehl oft andere Eigenschaften besitzt als Weizenmehl. Bei einigen Sorten benötigt man mehr Milch oder Wasser, bei anderen mehr Eier. Informationen über das verwendete Mehl finden sich leicht im Internet. Wer viel Erfahrung beim Backen hat, kann jedoch auch einfach nach Gefühl vorgehen.

Schmecken die Endprodukte genau wie mit Weizenmehl hergestellte Erzeugnisse?

Mehl ist meist einer der Hauptbestandteile beim Backen. Nimmt man anderes als bisher, werden sich geschmackliche Unterschiede häufig nicht ganz vermeiden lassen. Das kann zu Beginn irritieren. Doch der Mensch ist ein Gewohnheitstier: Nach einer Weile haben sich die Geschmacksnerven an den neuen Geschmack gewöhnt.

Gibt es auch Vorteile beim glutenfreien Backen?

Die gibt es auf jeden Fall: Denn das glutenfreie Ersatzmehl ist in vielen Fällen gesünder als das eher nährstoffarme Weißmehl! Häufig bieten die Produkte aus Nüssen, Reis oder Pseudogetreide im Gegensatz dazu unglaublich viele Nährstoffe, Mineralien und Vitamine. So ist Genuss mit wenig Reue garantiert. Zur Hauptnahrungsquelle eignen sich vor allem Plätzchen und Kuchen aufgrund des hohen Zuckergehalts natürlich dennoch nicht.

Brot backen bei Glutenintoleranz

Auch das für den täglichen Gebrauch benötigte Brot lässt sich leicht selbst herstellen. Häufig ist das günstiger, als glutenfreies Brot zu kaufen – allerdings macht das selber Backen natürlich auch wesentlich mehr Arbeit.

Die gute Nachricht: In der benötigten Hefe ist von Natur aus kein Gluten enthalten. Deshalb muss weder darauf verzichtet werden, noch wird ein teures Ersatzprodukt benötigt. Ob man das Brot im Ofen oder in einem Brotbackautomaten herstellt, ist wie beim klassischen Brot Geschmackssache.

Große Auswahl an Rezepten

Wer sich an die Benutzung von glutenfreiem Mehl einmal gewöhnt hat, der kann nahezu jedes Rezept ganz einfach umwandeln. So muss auf nahezu nichts verzichtet werden, trotz der Unverträglichkeit. Mit ein wenig Übung fällt den meisten Betroffenen das Backen ohne Gluten gar nicht schwer. Da es viele Alternativen zum klassischen Mehl gibt, lohnt es sich, mit den verschiedenen Sorten zu experimentieren, um zum perfekten Ergebnis zu gelangen.

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