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Frühgeburt – hilfreiche Tipps im Onlineshop Twinsworld

Bei jeder 60. Schwangerschaft heisst es: „Herzlichen Glückwunsch, Sie bekommen Zwillinge!“ Neben der Vorfreude auf das doppelte Glück steht auch häufig die Sorge vor der Geburt. Häufig kommen Zwillinge drei bis vier Wochen zu früh auf die Welt, da die Gebärmutter zu diesem Zeitpunkt meist die maximale Größe erreicht hat.

Frühchen und Frühgeburt – winzigkleine Überlebenskünstler

Bei jeder 60. Schwangerschaft heisst es: „Herzlichen Glückwunsch, Sie bekommen Zwillinge!“ Neben der Vorfreude auf das doppelte Glück steht auch häufig die Sorge vor der Geburt. Häufig kommen Zwillinge drei bis vier Wochen zu früh auf die Welt, da die Gebärmutter zu diesem Zeitpunkt meist die maximale Größe erreicht hat. Daher ist es ratsam, eine Geburtsklinik zu suchen, die Erfahrung mit Zwillings- und Mehrlingsgeburten hat und im besten Fall über eine Intensivstation für Frühgeborene verfügt.

Bei fast 50 Prozent der Zwillingsschwangerschaften setzen die Wehen zu früh, also vor der 37. Woche, ein. Bei Einlingsschwangerschaften ist der Anteil geringer. Von den Frauen, deren Wehen vor der 37. Woche einsetzen, bekommen nur ein Drittel sogenannte Frühchen. Ab der 38. Woche gilt eine Schwangerschaft mit Zwillingen als „komplett ausgetragen“.

Wenn der Arzt Ihre Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft einstuft, dann erfolgen die Frauenarztbesuche häufig im 2-wöchigen Rhythmus, damit Ihr Arzt mögliche Risiken frühzeitig erkennen kann. In manchen Fällen wird auch ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen, damit die Mutter geschont wird und sich nicht zu sehr überanstrengt.

In der modernen Medizin gibt es inzwischen einige unterstützende Massnahmen, um ZwillingeFrühgeburten zu vermeiden, zum Beispiel wehenhemmende Medikamente. Mit diesen ist es oft möglich, die Geburt hinauszuzögern.Wenn Ihr Baby zu früh geboren wird, kommt es je nach Reife, Größe und Gewicht erst einmal in den Inkubator oder den Brutkasten auf der Frühchen-Intensivstation. Im Brutkasten liegen die Säuglinge meist zunächst auf dem Bauch, weil das zum einen für die Atmung besser ist und zum anderen unnötige Bewegungen verhindert, die Ihr winzigkleines Wunder unnötige Energie kosten. Durch die Aufklärungskampagne „Back to Sleep“ kennen viele Eltern die Warnungen vor der Bauchlage. Daher sollten Eltern zu Hause Ihre Säuglinge nur in Rückenlage schlafen legen, um das Risiko des plötzlichen Kindstodes zu minimieren. Haben Sie keine Sorge: Im Krankenhaus wird Ihr Kind rund um die Uhr elektronisch überwacht: es werden Atem- und Herzfrequenzen aufgezeichnet, sodass das Krankenhauspersonal stets für das Wohl Ihrer Babys sorgen kann. Neugeborene fühlen sich am geborgensten und wohlsten, wenn sie die Enge, die sie aus dem Mutterleib kennen, um sich herum spüren können. Die Lagerung in einem Bettnestchen dient dem Gefühl der Abgrenzung, die Ihre Babys auch im Mutterleib spürten.

Viele Frühgeborene bleiben bis zur 34. Schwangerschaftswoche im Brutkasten oder bis zu einem Gewicht von etwa 1400g – 1800g. Anschließend werden Sie in das Wärmebettchen gelegt. Bei Zwillingen ist dieser „Bettenwechsel“ ein ganz besonderer Moment: Jene Zwillinge, die im Brutkasten getrennt lagen, dürfen nun gemeinsam ins Wärmebettchen und sich gegenseitig spüren.

Da Frühgeborene Ihre Körpertemperatur noch nicht selber regulieren können, können sie weder frieren noch schwitzen. Wegen des Mangels an Fettreserven werden Frühchen ins Wärmebettchen gelegt, um eine gleichbleibende Körpertemperatur, die notwendige Luftfeuchtigkeit und wenn nötig auch die angemessene Sauerstoffsättigung zu gewährleisten.

Am schönsten ist es, wenn Sie Ihre Frühgeborenen mit der Känguruh-Methode auf Ihren Bauch legen und es Ihre Körperwärme und Liebe spüren kann. Sie bekommen Ihr Baby mehrere Stunden auf die nackte Brust gelegt, während es weiterhin mit dem Monitor überwacht wird. Diese Methode fördert die Bindung zwischen Babys und Eltern. Um mit Ihrem Liebling ganz ungestört zu sein, können Sie auch nach einem Sichtschutz beim Krankenhauspersonal fragen.

In der Presse gibt es immer wieder Debatten über den Schutz vor Infektionen auf NeugeborenesFrühgeborenen-Stationen. Die von der Mutter gebildeten Antikörper erreichen die Plazenta nicht vor der 32. Schwangerschaftswoche. Somit bietet das Immunsystem eines zu früh geborenen Säuglings nicht ausreichend Schutz vor Bakterien und Viren. Bevor Sie Ihr Baby besuchen und es berühren, sollten Sie sich jedes Mal ausgiebig die Hände waschen und desinfizieren. Bei einer Erkältung oder einem Schnupfen sollte unbedingt ein Mundschutz getragen werden und im Zweifel an diesem Tag auf den Besuch verzichtet werden. Wenn Sie Ihr Baby stillen oder abgepumpte Milch anbieten, können Sie das Immunsystem Ihres Nachwuchses unterstützen.

Ihren Körpergeruch um sich zu haben und diesen wieder zu erkennen, kann Ihr Baby beruhigen und entspannen, vor allem, wenn es lernt, gestillt zu werden. Legen Sie eine benutzte Stilleinlage oder ein getragenes T-Shirt in den Inkubator, damit Ihr Baby Sie immer um sich weiß. Benutzen Sie bitte keine Parfums oder intensive Deos, wenn Sie Ihr Baby Känguruen wollen.

Eine Studie über Frühgeborene unter 36 Wochen nach der Empfängnis hat belegt, dass intensive Berührungen die Gewichtszunahme der Frühchen um 47 Prozent am Tag gesteigert haben. Weitere Studien belegten, dass viele Berührungen bewirkten, dass die Babys früher entlassen werden konnten. Bitte berühren Sie Ihr Kind nicht durch unruhige Streichelbewegungen und Hin- und Herreiben, sondern eher durch ein „Handauflegen“ mit der ganzen Hand am Köpfchen, am Bauch, Rücken oder in dem Sie die ganze Hand unter die Füßchen halten. So geben Sie Ihrem Schatz Sicherheit, Ruhe und die Begrenzung, die er / sie aus dem Mutterleib kennt.

Ein tiefer und ruhiger Schlaf hilft Ihren Kindern dabei, zu wachsen und sich zu entwickeln. Daher sollte Ihr Kind minimal durch Licht, Lärm oder Aktivitäten (z.B. ständiges Wickeln, Füttern, Hinein- und Herausheben) gestört werden. Wenn Ihr Baby zu Ihnen auf den Arm darf, dann singen Sie ihm leise vor oder erzählen Sie ihm von zu Hause. Ihre Stimme beruhigt Ihr Neugeborenes, da diese aus der Schwangerschaft schon bekannt ist.

Oft können Sie Ihrem Baby auch eine Spieluhr ans Bettchen hängen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Spieluhr leise ist. Die Musik können Sie schon während der Schwangerschaft auf Ihrem Bauch anmachen. Wenn Sie Ihren Liebling endlich mit nach Hause nehmen dürfen, dann ist die Musik etwas bekanntes, was Ihre Zwillinge immer begleitet.

Wenn Sie Ihre Zwillinge endlich mit nach Hause nehmen dürfen, stellt sich die Frage, wie sie sich am wohlsten fühlen. Viele Babys fühlen sich am wohlsten, wenn sie fest eingehüllt sind. So spüren sie die bekannte Begrenzung und sind nicht so verloren in weiten, hellen und lauten Welt.

Das Pucken wird von vielen Hebammen empfohlen, besonders für Frühgeborene. Es kannBabys Pucken bewirken, dass Ihre Säuglinge weniger weinen, mehr schlafen und Ihre Kräfte schonen, weil sie sich weniger bewegen. Pucken kann sogar die Sauerstoffversorgung erhöhen.
Das Einwickeln von Säuglingen in Tücher hat eine lange Tradition in vielen Ländern der Erde. Beim Pucken werden dem Neugeborenen enge Grenzen für die Bewegung seiner Arme und Beine gesetzt, ähnlich seinem noch vertrauten Gefühl in der Gebärmutter. Zugleich lernt es, durch den Widerstand des Tuchs ein Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln.
Pucken erleichtert dem Säugling so den Übergang in die Welt und kann helfen, Schlafphasen zu verlängern. Pucken ist bis etwa 6 Monate in Absprache mit der Hebamme sinnvoll, danach benötigen Babys mehr Spielraum für Arme und Beine.
Da die Haut von Babys besonders empfindlich und dünn ist, sollten Sie auf hochwertige Qualität und Stoffe achten, zum Beispiel Mode und Stoffe aus organischer Baumwolle, beispielsweise von der Marke Luce Premium Babywear.

Im Online Shop von Twinsworld.de finden Sie viele schöne und nützliche Artikel, mit denen Sie Ihre Frühchen verwöhnen können.

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