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Frühgeburt durch Magnesiummangel? – Der Experte berät bei Twinsworld

Magnesiummangel ist für Schwangere nicht nur unangenehm, sondern kann sogar bedrohlich für das Ungeborene werden. Denn die fehlende Versorgung mit dem sowohl für Mutter wie Kind lebenswichtigen Mineralstoff kann vorzeitige Wehen zur Folge haben, die schließlich zu einer Frühgeburt führen. Deshalb empfiehlt sich vor allem in den ersten zwei Dritteln der Schwangerschaft eine besonders hoch dosierte Magnesiumversorgung. Besonders Risikopatientinnen, wie Schwangere unter 18 oder über 30 Jahren, werdende Mütter von Zwillingen oder gar Drillingen, Frauen mit einem Körpergewicht von unter 55 kg oder mit bestehenden Erkrankungen wie Präeklampsie oder Gebärmutteranomalien sowie Frauen, die bereits eine Frühgeburt hatten, sollten sich bezüglich der Magnesiumversorgung von ihrem Arzt beraten lassen und gezielt gegensteuern.

Bedeutung des Magnesiums in der Schwangerschaft

Magnesium, das vom Körper selbst nicht gebildet werden kann, wird für die verschiedensten Abläufe im Organismus benötigt. Es steuert unter anderem die Erregbarkeit von Muskeln sowie lebenswichtige Enzymreaktionen und den Energiestoffwechsel. Erwachsene benötigen deshalb täglich rund 300 bis 350 mg Magnesium. Schwangere hingegen, deren Organismus einer erhöhten Belastung ausgesetzt ist, müssen 450 bis 500 mg Magnesium am Tag aufnehmen. Kommt es zu einem Magnesiummangel, können Muskelkrämpfe die Folge sein – und das betrifft auch das Muskelgewebe in der Gebärmutter. Die Gesundheitswissenschaftlerin Isabell Goyn vom Portal magnesium-ratgeber.de erklärt dazu: „Aktuelle Studien zeigen, dass eine Frühgeburt durch die ausreichende Zufuhr von Magnesium verhindert werden kann. Das liegt daran, dass sich das Magnesium entspannend auf die Gebärmuttermuskulatur auswirkt. Besonders Schwangere, die von vorzeitigen Wehen betroffen sind, sollten deshalb ihren Arzt hinsichtlich einer Therapie mit Magnesium konsultieren.“ Magnesiummangel macht sich neben Muskelkrämpfen auch in Ermüdungserscheinungen, Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden bemerkbar.

Magnesiummangel entgegenwirken

Damit es erst gar nicht zu derart bedrohlichen Situationen kommt, gehört ausreichend Magnesium in die Ernährung einer Schwangeren. Auch die Einnahme von hochdosierten Magnesiumpräparaten auf pflanzlicher Basis als Nahrungsergänzung wird spätestens ab der 16. bis etwa zur 36. Schwangerschaftswoche empfohlen – natürlich immer mit Rücksprache beim behandelnden Arzt. Eine Überdosierung ist dabei fast ausgeschlossen, da der Körper über den Darm nur so viel Magnesium aufnimmt, wie er benötigt. Lediglich Patientinnen, die an einer Niereninsuffizienz oder einer Unterfunktion der Nebennierenrinde leiden, müssen bei der Einnahme hochdosierter Magnesiumpräparate vorsichtig sein.
Magnesium ist nicht nur wichtig für das Funktionieren von Enzymverarbeitungsprozessen und dem Energiestoffwechsel im Körper. Es steuert auch die Muskelfunktion. Deshalb kann es dazu beitragen, Frühgeburten durch die Entspannung der Gebärmuttermuskulatur zu verhindern. Ein Magnesiummangel hingegen kann die Gefahr einer Frühgeburt erhöhen, weshalb werdende Mütter unbedingt auf eine ausreichende Magnesiumversorgung achten sollten.

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