Symphysenlockerung

Eine Symphysenlockerung kann während der Schwangerschaft diagnostiziert werden.

Die Symphyse ist die Schambeinfuge, die sich in der Mitte des Schambeins befindet. Die Schambeinfuge verbindet den linken und den rechten Beckenknochen. An der Stelle der Symphyse sind die rechte und die linke Schambeinhälfte über eine Brücke aus Bändern miteinander verbunden. Durch das Wachstum der Embryonen im Mutterleib während der Zwillingsschwangerschaft steigt der Druck auf die Beckenknochen und auf die Symphyse. Zudem wird das Bindegewebe dehnbarer und lockerer. Durch die Lockerung wird das Becken dehnbarer während der Geburt.

Eine Symphysenlockerung kann durch folgende Erscheinungen entdeckt werden: Schmerzen, auch in den Oberschenkeln und im rückwärtigen Kreuzbein; Schmerzen beim Gehen und Stehen im Beckenbereich.

Diagnostiziert wird die Lockerung entweder durch eine Tastuntersuchung beim Gynäkologen oder durch eine Ultraschalluntersuchung. In der Regel bildet sich die Symphysenlockerung nach der Geburt von selbst zurück, sodass keinerlei Therapie notwendig ist.

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