Kaiserschnitt

Die Geburt per Kaiserschnitt stellt eine Alternative zur Spontangeburt dar. Etwa 27 Prozent aller Babys kommen heutzutage per Kaiserschnitt zur Welt.

Für die Durchführung eines Kaiserschnitts kann es verschiedene Gründe geben:

  • Missverhältnis von Becken und Größe des Babys
  • Erkrankung der Mutter
  • Frühgeburt
  • Lage des Babys
  • Erkrankung des Babys

Ein Kaiserschnitt muss manchmal kurzfristig während der laufenden Spontangeburt gemacht werden, wenn die Herztöne des Babys schwächer werden oder aufgrund anderer Komplikationen.
Bei einem Kaiserschnitt wird die Bauchdecke der Mutter geöffnet und das Baby in einem operativen Eingriff zur Welt gebracht. Die Uterusmuskulatur wird dafür durchtrennt und wieder zugenäht. Die Narbe ist heutzutage nur noch sehr klein und befindet sich meist sehr weit unten in der Bikinizone. Langfristige Einschränkungen hinsichtlich Sport, Bauchform oder ähnlichem liegen nicht vor.
Vor allem bei Mehrlingsgeburten oder Frühgeburten wird oft, aber nicht immer, der Kaiserschnitt bevorzugt. Dabei wird die Schwangere entweder lokal mit einer Periduralanästhesie (PDA) betäubt oder per Vollnarkose. Bei einem geplanten Kaiserschnitt und einer Periduralanästhesie kann normalerweise der Partner bei der Geburt dabei sein, dies ist bei einer Vollnarkose, die meist aufgrund eines Notkaiserschnitts gemacht wird, nicht möglich.

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