Fetofetales Transfusionssyndrom (FFTS)

Das fetofetales Transfusionssyndrom (Abkürzung: FFTS) wird umgangssprachlich das Zwillingssyndrom genannt. Das Syndrom ist sehr selten und entsteht aufgrund einer Ernährungs- und Durchblutungsstörung von eineiigen Zwillingen. Auftreten kann es, wenn sich eineiige Zwillinge eine Plazenta teilen. Beim FFTS findet in der Regel dauerhaft ein unausgewogener Blutaustausch zwischen den ungeborenen Zwillingen statt. Das heißt, dass ein Zwillinge mehr Blut an sein Geschwisterchen verliert, als er bekommt.

Festzustellen ist das FFTS im Ultraschall. Beschwerden der Mutter sind eher unspezifisch und treten nicht im frühen Stadium des Syndroms auf. Die Schwangerschaft von eineiigen Zwillingen, die sich eine Plazenta teilen, sollte immer engmaschig vom Frauenarzt überwacht werden, um die Versorgung beider Zwillinge gesichert zu wissen.

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