Fehlgeburt

Als Fehlgeburt wird das vorzeitige Ende der Schwangerschaft bezeichnet, wenn der Fetus oder das Embryo noch nicht selbstständig lebensfähig ist. Der Stand der Medizin entwickelt sich immer weiter und inzwischen sind schon Babys lebensfähig, die die 24. Schwangerschaftswoche vollendet haben. Eine Fehlgeburt erleiden rund 31 Prozent der  Frauen sogar, ohne es zu merken und in so einem frühen Stadium, dass sie noch gar nicht wissen, dass sie schwanger sind. Laut Studien enden 10 – 20 Prozent der Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt, 80 Prozent vor Vollendung der 12. Schwangerschaftswoche. Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, desto mehr sinkt das Risiko für eine Fehlgeburt. Typische Symptome sind Schmerzen im Unterbauch, viel zu früh einsetzende Wehen, starke Blutungen oder ein vaginaler Ausfluss. Bei diesen Beschwerden sollte von schwangeren Frauen immer ein Arzt aufgesucht werden. Diese Symptome haben nicht zwangsweise eine Fehlgeburt zur Folge und können auch eine Schwangerschaftsbeschwerde sein. Hat eine Frau bereits eine Fehlgeburt erlitten, so hat diese ein erhöhtes Risiko einer erneuten Fehlgeburt. Hier ist eine ärztliche Überwachung besonders wichtig und die Vermeidung von jeglichen Anstrengungen.

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